
24 Türchen sind schnell geöffnet. Aber 360 Getränke? Damit dürfte der Inhalt des Teaballs Adventskalenders noch lange nicht aufgebraucht sein, wenn der Weihnachtsbaum längst wieder im Keller verschwunden ist.
Der Teaballs Adventskalender 2026 kostet einzeln 59,99 Euro und verspricht 28 verschiedene Sorten für insgesamt 360 Getränke. Wir haben natürlich nicht versucht, für unseren Test alle 360 auf einmal zu trinken. Einmal quer durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen probiert haben wir uns trotzdem.
Und der Kalender hat uns deutlich mehr Spaß gemacht als erwartet.
Weitere vollständig geöffnete Kalender findest du in unserer Adventskalender-Übersicht 2026.
Was steckt im Teaballs Adventskalender 2026?
Das Konzept unterscheidet sich ziemlich deutlich von einem klassischen Tee Adventskalender. Statt jeden Tag einen einzelnen Teebeutel aus seinem Türchen zu ziehen, bekommst du hier Teaballs in verschiedenen Varianten.
In vier Türchen stecken jeweils zwei kleine Glasfläschchen. Die acht Flaschen reichen laut Hersteller zusammen für 320 Getränke.
Die übrigen 20 Türchen enthalten jeweils zwei fertig portionierte Sachets. Damit kommen weitere 40 Getränke hinzu.
Macht zusammen tatsächlich die versprochenen 360 Getränke.
Dabei warten insgesamt 28 unterschiedliche Sorten im Kalender. Die Auswahl reicht von fruchtigen Varianten bis zu würzigeren und klassischen Geschmacksrichtungen. Einige kannst du heiß und kalt trinken.
Die Idee gefällt uns besonders, weil du hier nicht 24 Tage lang nur eine Tasse Tee bekommst. Gerade die Fläschchen bleiben weit über Weihnachten hinaus übrig.
Wenn du dich im Dezember überraschen lassen möchtest, solltest du diesen Bereich lieber geschlossen lassen.
🎁 Achtung, Spoiler! Sorten anzeigen
Im Kalender stecken insgesamt 28 Sorten. Auf unseren Verpackungen finden sich unter anderem:
- Em Eukal
- Zimt Orange
- Pflaume Zimt
- Himbeere
- Kirsche
- Süße Liebe
- Wildberry
- Orange
- Mango
- Erdbeere
- Apfel
- Wassermelone
- Minze
- Ingwer
- Jasmin
- Kamille
- Chai Latte
- Rooibos
- Pfefferminze
- Guten Morgen
- Guten Abend
- Energy
Dazu kommen weitere Varianten aus den enthaltenen Fläschchen und Sachets.
Unsere Sternebewertungen im Überblick ⭐
UNSER TESTURTEIL
- Design und Aufbau
- 10/10
- Elegant, weihnachtlich und hochwertig. Grau, Creme und Gold wirken ruhig und festlich, die unterschiedlich großen Boxen machen den Kalender zusätzlich interessant.
- Leicht zu öffnen
- 10/10
- Die nummerierten Boxen lassen sich problemlos finden, herausnehmen, öffnen und anschließend wieder zurückstellen.
- Abwechslung beim Inhalt
- 10/10
- 28 verschiedene Sorten, heiße und kalte Getränke und eine Mischung aus klassischen, fruchtigen und ungewöhnlicheren Varianten lassen beim Probieren kaum Langeweile aufkommen.
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- 8/10
- 59,99 Euro sind für einen Adventskalender ordentlich. Dafür bekommst du allerdings Teaballs für insgesamt 360 Getränke und kannst dich durch 28 Sorten probieren.
- Verpackung und Nachhaltigkeit
- 10/10
- Karton, Papiersachets und Glasfläschchen lassen sich gut trennen und recyceln. Besonders die Fläschchen reduzieren gegenüber Hunderten einzeln verpackten Teebeuteln den Verpackungsaufwand deutlich.
Unsere Gesamtbewertung
Alle fünf Kategorien sind gleich gewichtet. Eigene redaktionelle Bewertung, keine Kundenbewertung.
Unsere Pros und Contras
Das gefällt uns
- ✓ 28 verschiedene Sorten
- ✓ Reicht für insgesamt 360 Getränke
- ✓ Acht Fläschchen für insgesamt 320 Getränke
- ✓ 40 fertig portionierte Sachets
- ✓ Sehr abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen
- ✓ Varianten für heiße und kalte Getränke
- ✓ Schönes und hochwertiges Weihnachtsdesign
- ✓ Unkomplizierte Zubereitung
- ✓ Wenig Verpackungsmüll im Verhältnis zur Getränkemenge
- ✓ Inhalt reicht weit über die Adventszeit hinaus
Das gefällt uns weniger
- ✕ Mit 59,99 Euro vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
- ✕ Einige Sorten enthalten Süßungsmittel wie Sucralose
- ✕ Bei den Presslingen können Rückstände im Getränk bleiben

Design und Aufbau: Genau unser Weihnachtsgeschmack
Grau, Creme, Gold, Schneeflocken und kleine Nussknacker: Beim Design trifft der Teaballs Adventskalender ziemlich genau unseren Geschmack.
Er ist eindeutig weihnachtlich, ohne bunt oder kitschig zu wirken. Die unterschiedlich großen Schachteln lockern die Front zusätzlich auf und machen schon vor dem Öffnen neugierig darauf, weshalb einige Türchen deutlich größer sind als andere.
Auch bei der Verarbeitung hatten wir nichts zu meckern. Der Kalender ist stabil, steht ordentlich und die einzelnen Boxen sitzen sauber an ihrem Platz.
Für Design und Aufbau vergeben wir deshalb 10 von 10 Punkten.
Leicht zu öffnen: Box raus und los geht es
Bei 24 unterschiedlich großen Schachteln könnte die tägliche Suche schnell nerven. Tut sie aber nicht.
Die Zahlen sind gut sichtbar und die Boxen lassen sich problemlos herausnehmen. Anschließend kannst du sie öffnen und bei Bedarf wieder zurückstellen.
Etwas fummelig wird es höchstens, wenn du wie wir für einen Test sämtliche Schachteln auf einmal herausnimmst und anschließend wieder das ursprüngliche Puzzle herstellen möchtest.
Im normalen Adventsalltag spielt das kaum eine Rolle.
Deshalb gibt es für die Handhabung ebenfalls 10 von 10 Punkten.
Abwechslung beim Inhalt: Unsere 10er Skala reicht eigentlich nicht
Auf unserem Testbogen stand bei dieser Kategorie zunächst 12/10.
Leider müssen auch wir uns an unser eigenes Bewertungssystem halten. Mehr als zehn Punkte gibt es also nicht. Verdient hätte der Kalender die beiden illegalen Extrapunkte aus unserer Sicht trotzdem.
28 Geschmacksrichtungen sind schon für sich eine Ansage. Noch interessanter wird die Auswahl dadurch, dass sie nicht einfach aus 28 sehr ähnlichen Teesorten besteht.
Fruchtige Varianten treffen auf klassische Geschmäcker und ungewöhnlichere Kombinationen. Dazu kommen Sorten für die heiße und kalte Zubereitung.
Unsere Favoriten waren Em Eukal und Zimt Orange. Positiv überrascht hat uns außerdem Pflaume Zimt.
Mit Energy hatten wir dagegen unseren persönlichen Kandidaten aus der Kategorie „muss nicht noch einmal sein“. Bei 28 Sorten wäre es allerdings ziemlich erstaunlich, wenn wirklich jede davon den eigenen Geschmack trifft.
Für die Abwechslung vergeben wir die maximal erlaubten 10 von 10 Punkten.
Und denken uns heimlich zwei dazu.
Was sind Teaballs überhaupt?
Falls du bei dem Namen gerade an etwas völlig anderes gedacht hast: Nein.
Teaballs sind kleine gepresste Kugeln zur Getränkezubereitung. Je nach Sorte gibst du eine bestimmte Anzahl davon ins Wasser und bereitest daraus dein Getränk zu.
Das Ergebnis erinnert geschmacklich durchaus an Tee, fühlt sich durch die vielen Sorten aber weniger klassisch an. Gerade wenn dir pures Wasser auf Dauer zu langweilig ist, du aber nicht ständig Saft oder Softdrinks trinken möchtest, wird das Konzept interessant.
Bei einigen Varianten funktioniert die Zubereitung sowohl heiß als auch kalt.
Die Dosierung solltest du nicht komplett nach Gefühl vornehmen. Auf der jeweiligen Sorte findest du eine Empfehlung, an die wir uns auch halten würden. Bei Em Eukal sind es beispielsweise vier Teaballs pro Getränk.

Zubereitung im Test: Kugeln rein, schütteln, trinken
Kompliziert ist das Ganze nicht. Die Teaballs kommen entsprechend der jeweiligen Dosierempfehlung ins Wasser. Anschließend solltest du das Getränk ordentlich schütteln beziehungsweise mischen. Die Presslinge lösen sich dabei ziemlich schnell auf.
Das funktioniert auch bei den Varianten für kaltes Wasser erstaunlich gut. Vollkommen unsichtbar verschwinden die Presslinge allerdings nicht immer. Kleine Rückstände können im Getränk bleiben. Das gehört bei dieser Art der Zubereitung dazu, solltest du aber wissen, wenn dich Schwebstoffe in Getränken grundsätzlich stören.
Geschmacklich hat uns das Konzept überzeugt. Das Ergebnis erinnert an Tee, wirkt aber durch Sorten wie Em Eukal, Pflaume Zimt oder verschiedene Fruchtvarianten deutlich abwechslungsreicher.
Wir würden Teaballs nach unserem Test tatsächlich weiter benutzen.
360 Getränke: Reicht der Kalender wirklich so lange?
Die große Zahl auf der Verpackung klingt zunächst ein bisschen nach Marketingmathematik.
Bei genauerem Hinsehen geht die Rechnung aber auf. In vier Türchen befinden sich jeweils zwei Fläschchen. Insgesamt bekommst du also acht Fläschchen, deren Inhalt laut Teaballs für zusammen 320 Getränke reicht.
In den anderen 20 Türchen warten jeweils zwei bereits portionierte Sachets. Jedes Sachet ergibt ein Getränk. Das sind weitere 40 Portionen.
320 + 40 = 360 Getränke.
Natürlich hängt bei den Fläschchen die tatsächliche Reichweite davon ab, dass du dich an die empfohlene Dosierung hältst. Kippst du aus Prinzip die doppelte Menge ins Glas, ist dein persönliches Teaballs Jahr entsprechend schneller vorbei.
Bei normaler Zubereitung finden wir die Mengenangabe aber nachvollziehbar.
Preis-Leistungs-Verhältnis: 59,99 Euro relativieren sich schnell
Knapp 60 Euro sind für einen Adventskalender erst einmal viel Geld. Der Inhalt endet allerdings nicht am 24. Dezember.
Du bekommst 28 unterschiedliche Sorten und insgesamt Material für bis zu 360 Getränke. Gleichzeitig eignet sich der Kalender hervorragend dazu, das Sortiment auszuprobieren, ohne direkt größere Mengen einer unbekannten Sorte kaufen zu müssen.
Der Einzelkalender kostet 59,99 Euro. Wenn du direkt mehrere verschenken möchtest, sinkt der Stückpreis. Zwei Kalender kosten 99,99 Euro, drei Stück 139,99 Euro.
Trotzdem bleibt der Anschaffungspreis hoch genug, dass wir beim Preis nicht die volle Punktzahl vergeben.
Für das Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es von uns 8 von 10 Punkten.
Verpackung und Nachhaltigkeit: 360 Getränke ohne 360 Teebeutel
Gerade bei der großen Getränkemenge gefällt uns die Verpackungslösung.
Die 24 äußeren Schachteln bestehen aus Karton. Die kleinen Fläschchen sind aus Glas und die Portionssachets aus Papier. Eine zusätzliche Kunststoffeinlage steckt nicht im Kalender.
Alles lässt sich nach dem Öffnen entsprechend unkompliziert trennen und entsorgen.
Besonders interessant finden wir den Vergleich mit klassischem Tee. Würdest du 360 Getränke jeweils über einen einzeln verpackten Teebeutel zubereiten, käme schnell einiges an Verpackungsmaterial zusammen. Die Fläschchen mit Teaballs bündeln dagegen viele Portionen in einem einzigen Behälter.
Für Verpackung und Nachhaltigkeit vergeben wir deshalb 10 von 10 Punkten.
Ein Punkt, den du wissen solltest: Süßungsmittel
Nicht jede Sorte besteht ausschließlich aus gepresstem Tee oder Pflanzenbestandteilen.
Einige Varianten enthalten Süßungsmittel. Bei unserem Favoriten Em Eukal ist beispielsweise Sucralose enthalten.
Das macht das Produkt für uns nicht automatisch schlecht. Es ist aber eine Information, die wir vor dem Kauf wissen möchten und deshalb auch im Test nicht unter den Tisch fallen lassen.
Wenn du Süßungsmittel bewusst vermeiden möchtest, solltest du dir vor der Zubereitung die Angaben der jeweiligen Sorte ansehen.
Weihnachtsgefühl: Der Kalender kann Advent
Beim Äußeren müssen wir nicht lange diskutieren. Schneeflocken, Nussknacker und die zurückhaltende Kombination aus Grau, Creme und Gold treffen Weihnachten ziemlich gut. Aber auch beim Inhalt verschwindet das Thema nicht komplett.
Gerade in den Fläschchen finden sich Sorten, die gut in die kalte Jahreszeit passen. Zimt Orange und Pflaume Zimt gehören für uns dazu.
Der Kalender wirkt dadurch nicht wie eine beliebige Probierbox, der für Dezember einfach eine weihnachtliche Papphülle verpasst wurde.
Was sagt Kater Knauf? 🐾
Knauf: „360 Getränke und keines schmeckt nach Huhn? Halte ich persönlich für einen Fehler. Und dann liegen da so viele lustige Kügelchen herum und ich höre nur: ‚KNAUF, NEIN!‘ Mein Personal braucht dringend einen Reboot. Da stimmt doch was nicht.“
Minimietz möchte ausdrücklich nicht mit diesem Kommentar in Verbindung gebracht werden.
Noch mehr Geschichten und Produkttests unseres vierbeinigen Experten findest du in unserer Rubrik Knauf-Kauf.
Unser Fazit: Lohnt sich der Teaballs Adventskalender 2026?
Der Teaballs Adventskalender 2026 gehört zu den Kalendern, die uns beim Test deutlich stärker überzeugt haben als erwartet.
Das beginnt beim Design. Grau, Creme und Gold treffen unseren Weihnachtsgeschmack ziemlich genau. Viel wichtiger ist aber, was hinter den 24 Türchen steckt.
28 verschiedene Sorten sorgen für enorm viel Abwechslung und mit insgesamt bis zu 360 Getränken ist am 24. Dezember noch lange nicht Schluss. Gerade die acht Fläschchen machen aus dem Adventskalender gleichzeitig eine ziemlich umfangreiche Probierbox.
Uns gefällt außerdem, dass Teaballs tatsächlich einen praktischen Nutzen im Alltag haben. Wenn dir Wasser allein zu langweilig ist und du gern zwischen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wechselst, bekommst du hier eine unkomplizierte Alternative zu klassischem Tee.
Perfekt ist auch dieser Kalender nicht. Der Einzelpreis von 59,99 Euro ist hoch, einige Sorten enthalten Süßungsmittel und bei der Zubereitung können Rückstände im Getränk bleiben. Für uns wiegen diese Punkte die Stärken aber nicht auf.
Mit 9,6 von 10 Punkten bekommt der Teaballs Adventskalender 2026 von uns eine sehr gute Bewertung und landet damit ziemlich weit oben in unserer bisherigen Adventskalender-Runde.
Unser Testergebnis: 9,6 von 10 Punkten.
Transparenzhinweis: Der Teaballs Adventskalender 2026 wurde uns von Teaballs kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es handelt sich nicht um eine bezahlte Kooperation. Unsere Bewertung ist unabhängig und basiert auf unseren eigenen Erfahrungen.
