HARIBO Adventskalender 2026 im Test: Wie gut sind die 24 Türchen?
Bei HARIBO haben wir ziemlich schnell eine Vorstellung davon, was uns hinter 24 Türchen erwartet. Goldbären, etwas zum Kauen und wahrscheinlich die eine oder andere Cola-Flasche. Der HARIBO Adventskalender 2026 will aber noch ein bisschen mehr: Neben HARIBO- und MAOAM-Produkten bekommst du ein weihnachtliches Wimmelbild und eine kleine Geschichte, die dich durch den Advent begleitet. Wir haben unseren Kalender selbst gekauft, vollständig geöffnet und den Inhalt probiert. Unser erster Eindruck: lecker und abwechslungsreich, aber nicht in jedem Punkt überzeugend.
Das steckt im HARIBO Adventskalender 2026
Hinter den 24 Türchen stecken insgesamt 300 g Süßigkeiten. Du bekommst kleine Beutel und einzeln verpackte Produkte von HARIBO und MAOAM, darunter bekannte Klassiker und mehrere Weihnachtsmischungen. Auf unserer Packung steht „Jetzt mit mehr Vielfalt!“ – und tatsächlich besteht der Inhalt nicht einfach aus 24 Portionen Goldbären. Einige Sorten wiederholen sich trotzdem.
Zur Ausgabe 2026 gehören außerdem die Winterwerkstatt-Gestaltung, eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte hinter den Türchen und der beworbene Leuchteffekt. Auch HARIBO bestätigt den neuen Inhalt 2026, die Weihnachtsgeschichte und „Leuchtet im Dunkeln“. Wie gut Letzteres bei unserem Exemplar funktioniert hat, liest du weiter unten. Als Preisgrundlage verwenden wir 9,99 Euro für 300 g: Das ist der von uns festgestellte Preis und entspricht dem bei unserer Recherche am 20. Oktober 2026 angezeigten Preis im HARIBO-Onlineshop. Preise können sich je nach Händler und Zeitpunkt ändern.

Spoiler: Inhalt des HARIBO Adventskalenders
Wenn du dich überraschen lassen möchtest, lass die folgende Box geschlossen. Darin zeigen wir dir unseren vollständig ausgepackten Kalender und die erkennbaren Sorten. Eine Zuordnung zu den einzelnen Dezembertagen findest du dort nicht.
Inhalt und Originalfoto anzeigen – Achtung, Spoiler!
In unserem Kalender waren die folgenden Produkte beziehungsweise Sorten enthalten. Manche davon kommen mehrfach vor; die Liste ist deshalb keine Aufstellung von 24 unterschiedlichen Überraschungen.
- HARIBO Goldbären
- HARIBO Goldbären Die Sauren
- HARIBO Saft Goldbären
- HARIBO Happy-Cola
- HARIBO Kinder Schnuller
- HARIBO Pico-Balla
- HARIBO Winterland
- HARIBO Merry Christmas in verschiedenen Mischungen
- HARIBO Little Gingies
- HARIBO Quaxi
- MAOAM Bloxx
- MAOAM Pinballs
- HARIBO Roulette

Wir haben beim Öffnen keine Tageszuordnung festgehalten. Sicher notiert haben wir nur das Finale: Hinter Türchen 24 lag HARIBO Roulette. Für die übrigen Tage nennen wir deshalb bewusst keine Reihenfolge.
Unsere Sternebewertungen im Überblick ⭐
UNSER TESTURTEIL
- Design & Aufmachung
- 8/10
- Öffnen & Handhabung
- 8/10
- Abwechslung & Inhalt
- 9/10
- Preis-Leistung
- 7/10
- Verpackung & Nachhaltigkeit
- 7/10
Unsere Gesamtbewertung
39/50 Punkte. Alle fünf Kategorien sind gleich gewichtet. Der 24. Dezember wird separat besprochen. Eigene redaktionelle Bewertung, keine Kundenbewertung.
Unsere Pros und Contras
Das gefällt uns
- Abwechslungsreiche HARIBO- und MAOAM-Mischung
- Mehrere weihnachtliche Sorten
- Kinderfreundliches Wimmelbild mit Geschichte
- Ordentliche Portionierung
Das gefällt uns weniger
- Leuchteffekt bei unserem Exemplar kaum erkennbar
- Empfindliche Türchen und Kunststoff-Inlay
- Relativ hoher Preis für 300 g
- Roulette als unspektakuläres Weihnachtsfinale
Design & Aufmachung – 8/10
Goldbär, Wichtelwerkstatt und viele kleine Winterszenen: Die Front ist süß gemacht und lädt besonders Kinder zum Entdecken ein. Du kannst dir das Motiv wie ein kleines Wimmelbild anschauen, ohne beim Suchen der Zahlen gleich die Geduld zu verlieren. Die 24 Zahlen bleiben trotz der vielen Details gut erkennbar. Für unseren erwachsenen Geschmack wirkt die Gestaltung ziemlich verspielt; wenn du HARIBO-Fan bist, kann dir genau das natürlich gefallen.
Besonders schön finden wir die Geschichte, die sich beim Öffnen Stück für Stück entwickelt. In einem Abschnitt begleitet dich zum Beispiel Pingo durch die winterliche Werkstatt und bemerkt, dass etwas fehlt. Das gibt dem täglichen Türchen einen kleinen Zusammenhang und ist für Kinder ein netter Anlass, am nächsten Tag weiterzulesen.

„Leuchtet im Dunkeln“: bei unserem Exemplar kaum wahrnehmbar
Auf den Leuchteffekt waren wir neugierig, schließlich wird er auf der Front ausdrücklich beworben. In unserem Test konnten wir im Dunkeln allerdings höchstens winzige gelbliche beziehungsweise leicht leuchtende Stellen erkennen. Von einem deutlich leuchtenden Kalender konnten wir bei unserem Exemplar nicht sprechen. Das ist unsere Beobachtung an diesem Kalender und keine Aussage darüber, wie sich jedes andere Exemplar verhält.
Öffnen & Handhabung – 8/10
Die Zahlen findest du auf dem Wimmelbild gut, und die Süßigkeiten bleiben im Inneren an ihren vorgesehenen Positionen. Nach dem Öffnen lassen sie sich ordentlich herausnehmen. Du musst also nicht erst nach einem Beutel suchen, der irgendwo nach unten gerutscht ist.
Weniger gelungen finden wir die Klappen selbst. Im Verhältnis zu ihrer Größe sind sie relativ dünn und wenig stabil, sodass sie sich beim Öffnen schnell verbiegen und teilweise an den Kanten einreißen. Das Türchenöffnen funktioniert, könnte aber sauberer gelöst sein. Gerade weil du auf den Innenseiten noch die Geschichte lesen möchtest, hätten wir uns hier etwas stabileren Karton gewünscht.
Abwechslung & Inhalt – 9/10
Beim Inhalt sammelt der Kalender für uns die meisten Punkte. Neben den klassischen HARIBO-Sorten liegen MAOAM-Produkte und mehrere weihnachtliche Mischungen in den Fächern. Besonders die Weihnachtssorten gefallen uns, weil sie das tägliche Naschen ein bisschen besonderer machen. Du holst eben nicht ausschließlich Produkte aus dem Kalender, die dir das ganze Jahr im Supermarkt begegnen.
Ein Teil bleibt trotzdem ziemlich klassisch. Goldbären und Happy-Cola schmecken uns, sind aber keine große Entdeckung. Für unseren Geschmack hätten deshalb ruhig noch mehr besondere Weihnachtsprodukte hinein dürfen. Die kleinen Portionen finden wir für einen Adventskalender in Ordnung, und die Mischung bietet insgesamt genug Abwechslung, auch wenn sich Sorten wiederholen.
Die Geschichte ist dazu ein schönes Extra, für unser Urteil über die Süßigkeiten aber nicht der entscheidende Kaufgrund. Wir sehen den Kalender vor allem bei Kindern, Familien und großen HARIBO-Fans. Wenn du als Erwachsener hauptsächlich möglichst viel Fruchtgummi für dein Geld suchst, wird dich das Kalenderkonzept vermutlich weniger überzeugen. Eine ganz andere Naschrichtung bietet dir übrigens unser GEPA Adventskalender mit Bio-Vollmilchschokolade.
Der 24. Dezember: kein besonderes Weihnachtsfinale
Hinter Türchen 24 lag bei uns HARIBO Roulette. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, für den letzten Tag aber eine kleine Enttäuschung. Im Kalender sind mehrere saisonale Produkte enthalten, und eines davon hätte für uns deutlich besser zum Heiligabend gepasst als dieser Klassiker. Ein würdiger Höhepunkt sieht für uns anders aus.
Die begleitende Geschichte bekommt am 24. Dezember dagegen einen passenden Abschluss. Erzählerisch geht das Konzept also auf, beim essbaren Finale hätten wir uns mehr Weihnachtsgefühl gewünscht. Diesen Eindruck bewerten wir separat: Der 24. Dezember ist keine sechste Kategorie und fließt nicht zusätzlich in unsere Durchschnittswertung ein.
Preis-Leistung – 7/10
9,99 Euro für 300 g sind auf die Süßigkeitenmenge gerechnet ein stolzer Preis. Das entspricht 33,30 Euro pro Kilogramm; natürlich bezahlst du hier auch die 24 Einzelportionen, das Motiv, die Geschichte und das tägliche Öffnen mit. Wenn du einen wiederverwendbaren Adventskalender mit normalen HARIBO-Produkten selbst befüllst, kannst du günstiger wegkommen und die Lieblingssorten gezielt auswählen.
Für einen fertigen Marken-Adventskalender liegt der Preis noch knapp in dem Bereich, den wir akzeptabel finden. Unsere persönliche Schmerzgrenze liegt ungefähr bei zehn Euro. Nach dem vollständigen Test würden wir den Kalender für uns selbst nicht noch einmal kaufen. Verschenken würden wir ihn dagegen durchaus – besonders an ein Kind oder einen großen HARIBO-Fan, der sich über das Gesamtpaket freut.
Verpackung & Nachhaltigkeit – 7/10
Die Größe des Kalenders finden wir für dieses Konzept in Ordnung. Wimmelbild, Geschichte und 24 Türchen brauchen schließlich Platz. Im Inneren hält allerdings ein Kunststoff-Inlay die Süßigkeiten an ihren Positionen. Das erfüllt seinen Zweck, eine Lösung mit weniger Kunststoff hätte uns trotzdem besser gefallen.
Die zusätzlichen kleinen Beutel und Einzelverpackungen stören uns weniger: Bei Lebensmitteln, die du über 24 Tage verteilt öffnest, sind Hygiene und Haltbarkeit nachvollziehbare Gründe dafür. Positiv finden wir, dass du die verschiedenen Bestandteile nach dem Auspacken voneinander trennen und entsprechend entsorgen kannst. Ein besonders verpackungsarmes Adventserlebnis bekommst du hier aber nicht.
Was sagt Kater Knauf? 🐾
Für die Süßigkeiten waren diesmal die Menschen zuständig. Eine Meinung hat unsere Knauf-Kauf-Redaktion natürlich trotzdem – und die fällt gewohnt sachlich aus.
Kater Knauf: „Warum haben die nicht wenigstens die weißen Mäuse von HARIBO reingehauen?“
Mini: „Verfressene Bande.“
Glubschi: „Gummibären? Warum Bären, wenn man Katzen haben kann?“
Fazit: lecker und abwechslungsreich, mit kleinen Schwächen
Der HARIBO Adventskalender 2026 ist für uns ein guter, aber nicht überragender Süßigkeiten-Adventskalender. Die Mischung aus HARIBO und MAOAM, mehrere schöne Weihnachtssorten und die ordentliche Portionierung machen beim Naschen Spaß. Dazu kommen das kinderfreundliche Wimmelbild und die fortlaufende Geschichte. Gerade als Geschenk für Kinder und große HARIBO-Fans können wir uns den Kalender gut vorstellen.
Ganz überzeugt hat er uns trotzdem nicht: Der Leuchteffekt war bei unserem Exemplar kaum wahrnehmbar, die Türchen sind relativ empfindlich und das Kunststoff-Inlay bleibt als zusätzlicher Verpackungsanteil zurück. Für 300 g ist der Preis außerdem recht hoch. Trotz der größeren Vielfalt begegnen dir einige bekannte Mainstream-Produkte, und HARIBO Roulette war für uns kein besonderes Weihnachtsfinale. Mit 7,8/10 Punkten fällt das Ergebnis deshalb ordentlich aus, ohne dass wir ihn für uns selbst noch einmal kaufen würden.
Verschenken würden wir ihn durchaus. Wenn es dir dagegen vor allem um viel Fruchtgummi fürs Geld geht, bist du mit normalen Tüten oder einem selbst befüllten Kalender günstiger unterwegs. Weitere Ideen und unsere bisherigen Erfahrungen findest du in der Übersicht unserer Adventskalender-Tests 2026.
Transparenzhinweis: Diesen Adventskalender haben wir selbst gekauft. HARIBO hatte keinen Einfluss auf diesen Test und war an seiner Entstehung nicht beteiligt.