Kater Knauf sitzt auf der Ninja Dual Zone beim Knaufs Ninja-Check

Ninja Dual Zone im Knauf-Check: Menschen glücklich, Katze enttäuscht

Zwei große Körbe, sechs Programme und ein beleidigter Kater: Knauf verrät, warum seine Menschen die Ninja Dual Zone wieder kaufen würden.

Ich bin Knauf. Zuständig für Qualitätskontrolle, Wärmeplätze und die Frage, ob ein neues Gerät im Haushalt wirklich gebraucht wird. Die Ninja Foodi MAX Dual Zone AF400EUCP steht bei uns nicht nur für einen kurzen Test herum. Meine Menschen benutzen sie wirklich. Deshalb kann ich berichten, was im Alltag gut klappt, wann beim Reinigen gemeckert wird und warum ich mit dem Gerät trotzdem ein grundsätzliches Problem habe.

Zwei große Körbe für Menschen mit unterschiedlichen Essenswünschen

Die Ninja Dual Zone hat insgesamt 9,5 Liter Fassungsvermögen, verteilt auf zwei Schubladen mit jeweils 4,75 Litern. Das ist ordentlich Platz. In einen Korb kommt zum Beispiel Gemüse, in den anderen Pommes, Fleisch oder etwas, das angeblich nicht mit meinem Futter geteilt werden kann. Menschen erfinden erstaunlich viele Regeln, sobald eine Katze Interesse zeigt.

Praktisch ist, dass beide Seiten unabhängig voneinander laufen können. Mit der SYNC-Funktion werden Gerichte mit unterschiedlichen Zeiten gleichzeitig fertig. MATCH übernimmt dieselben Einstellungen für beide Körbe. Dazu kommen sechs Programme, darunter Heißluft-Frittieren, Max Crisp, Braten und Backen. Meine Menschen nutzen vor allem die Möglichkeit, zwei Sachen gleichzeitig zuzubereiten, ohne nacheinander warten zu müssen.

Das Ergebnis überzeugt sie. Die Körbe sind groß, das Essen wird zuverlässig fertig und das Gerät kommt regelmäßig zum Einsatz. Das ist bei Küchengeräten ja nicht selbstverständlich. Manche werden begeistert gekauft und verbringen danach ihr Leben hinten im Schrank. Diese Ninja darf bleiben.

Im Alltag sehr praktisch, sofern der Mensch beide Seiten anschaltet

Nun zum kleinen Geheimnis aus unserem Haushalt. Meine Menschin vergisst gelegentlich, die zweite Seite einzuschalten. Dann ist in Korb eins alles wunderbar gegart, während Korb zwei noch so tut, als hätte der Kochvorgang nie begonnen. Das führt kurz zu Verwirrung. Der Fehler liegt allerdings nicht am Gerät. Ich habe den Fall geprüft. Es war der Mensch.

Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung unkompliziert. Man muss nur daran denken, beide Zonen tatsächlich zu starten. Wer das schafft, bekommt mit den zwei großen Körben eine sehr praktische Lösung für Familien, unterschiedliche Garzeiten oder größere Portionen.

Beim Reinigen höre ich manchmal leises Meckern. Die Schubladen und Einsätze brauchen eben Platz in der Spüle, und Fettrückstände verschwinden nicht durch strenges Anschauen. Die Teile sind antihaftbeschichtet und laut Hersteller spülmaschinengeeignet. Trotzdem bleibt die Reinigung der Punkt, an dem die Begeisterung meiner Menschen kurz weniger strahlt. Danach ist aber wieder Frieden.

Knaufs Urteil scheitert am verbotenen Schlafplatz

Meine Menschen würden die Ninja Dual Zone wieder kaufen. Sie mögen die großen Körbe, die getrennten Zonen und die Möglichkeit, mehrere Bestandteile gleichzeitig fertigzubekommen. Für sie ist das Gerät im Alltag wirklich nützlich.

Ich selbst sehe einen gravierenden Konstruktionsfehler. Oben wird es angenehm warm, die Fläche sieht stabil aus und ich passe hervorragend darauf. Trotzdem heißt es sofort: „NEIN, Knauf!“ Offenbar darf eine Katze nicht auf einer Heißluftfritteuse schlafen. Angeblich wegen Sicherheit, Hygiene und irgendwelcher Lüftungsschlitze. Ich nenne das verschwendetes Potenzial.

Mein Gesamturteil fällt deshalb zweigeteilt aus: Als Küchengerät bekommt die Ninja von meinen Menschen eine klare Empfehlung. Als beheizter Katzenplatz ist sie völlig unbrauchbar, weil der Mensch ständig dazwischenruft. Wer zwei große Garbereiche möchte und mit etwas Reinigungsarbeit leben kann, sollte sie sich trotzdem ansehen. Und bitte beide Seiten anschalten.

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