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Die modernen Technologien der heutigen Zahnmedizin

Jessica Jantz • 23. Januar 2025

Angst vorm Zahnarzt? Überflüssig, denn moderne Technologien erweitern die Möglichkeiten.

Gehörst du auch zu den zahlreichen Menschen da draußen, die bei der Zahnpflege immer mal wieder geschwächelt haben? Zahnseide gerät in Vergessenheit und die Kontrolluntersuchungen verschiebst du auch lieber wieder?
 

Oft ist Angst ein Grund oder Unwissen, daher möchten wir dein Wissen in diesen Punkt erweitern. Die Horrorgeschichten von früher, in denen Zähne noch vom Barbier gezogen werden, sind zum Glück längst vorbei. Es gibt heute eine große Auswahl an Möglichkeiten, um deine Zahngesundheit zu fördern und schönere Zähne zu bekommen.
 

Die Technologie in der Zahnmedizin sorgt für mehr Komfort und Effizienz. Wir geben dir einen Einblick, welche Möglichkeiten es heute gibt und was du sofort für deine Zähne machen kannst. 

 

Warum die Zahngesundheit für dich so wichtig ist


Zahngesundheit ist weit mehr als nur ein strahlendes Lächeln. Kranke Zähne haben einen negativen Einfluss auf die Verdauung, das Selbstvertrauen, die Sprache und sogar deine kardiale Gesundheit. Leidest du unter nicht behandelter Karies, unter Erkrankungen deines Zahnfleischs oder anderen Mundproblemen, kann das Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.


Es gibt wissenschaftliche Studien die verraten, dass schlechte Zahngesundheit mit Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Demenz in Verbindung stehen.


Deine Zahnpflege schützt dich daher nicht nur vor Löchern in den Zähnen und dem Bohrer beim Zahnarzt! Stattdessen steckt dahinter ganzheitliche Gesundheitsvorsorge, von der du kurz- und langfristig profitierst. Zur Vorbeugung reicht es leider nicht aus, ein- oder zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Die professionelle Zahnreinigung zweimal pro Jahr ist ein wichtiger Schritt, um die Zähne wirklich gründlich zu reinigen. Hier werden weiche und harte Beläge entfernt und Verfärbungen beseitigt. Durch das Polieren der Zähne und frischen Fluorid-Lack werden deine Beißerchen geschützt und sind widerstandsfähiger gegen die alltäglichen Belastungen durch Nahrung und Bakterien.


Tipp: Geh nicht erst zum Zahnarzt wenn es weh tut! Regelmäßige Kontrollen beim Arzt deines Vertrauens sind wichtig, um Probleme rechtzeitig zu behandeln.


Fortschritte in der Zahntechnik


In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Zahntechnik eine ganze Menge getan. Was wir uns früher kaum vorstellen konnten, ist heute in vielen modernen Praxen bereits Standard. Schau dir mal diese Beispiele an. Was stellenweise noch nach Science-Fiction klingt, ist bereits Realität!


Lasertechnologie


Der Laser ist mittlerweile ein häufiges Hilfsmittel der Zahnmedizin geworden. Ob bei Wurzelbehandlungen, Korrekturen des Zahnfleischs oder auch der Entfernung von Karies – Laserbehandlungen sind eine der wichtigsten Weiterentwicklungen. Großer Vorteil dabei ist die minimalinvasive Anwendung.


Schnitte sind präzise und mit deutlich weniger Blut möglich, der Heilprozess verläuft folglich deutlich angenehmer. Viele Patienten berichten außerdem, dass Behandlungen mit dem Laser weniger furchteinflößend und schmerzhaft sind. Das wiederum sorgt dafür, dass du weniger Betäubung brauchst und vielleicht nach dem Zahnarztbesuch nicht jedes Mal beim Trinken eine Sabberpfütze auf deinem Shirt hinterlässt. Und hey – der Laser macht auch die lästigen Bohrgeräusche endlich überflüssig. Wir hassen es doch alle, oder? Selbst wenn es nicht weh tut, das Rütteln im Kopf ist unangenehm und nervig.


CAD-/CAM-Systeme


CAD-/CAM-Systeme (Computer-Aided Design und Computer-Aided Manufacturing) haben die Zahnmedizin revolutioniert und das ganz besonders bei der Herstellung von Zahnersatz.


Moderne Systeme kombinieren digitale Technologien mit hochpräzisen Fertigungsmethoden. So bekommst du keinen Einheitsbrei von der Stange, sondern eine auf dich zugeschnittene, individuelle Lösung. Endlich musst du nicht mehr in die klebrige Masse des Abdrucklöffels beißen, die bei so manchem Zahnarztpatienten zu einem ausgeprägten Würgereiz führt. Stattdessen werden deine Zähne mit einer Intraoralkamera oder einem Laborscanner gescannt. Das Ergebnis wird dann direkt in ein dreidimensionales Computermodell übertragen.


Dein Doc nutzt dann die richtige Software und designt Kronen, Brücken, Inlays und dergleichen direkt am Computer. Dein Vorteil: Du kannst zuschauen! Die Herstellung erfolgt dann auf zwei Wegen – subtraktiv oder additiv. Bei der subtraktiven Fertigung wird so lange Material von einem Rohling abgetragen, bis die Wunschform erreicht ist. Das alles war früher Handarbeit und erforderte den kostenintensiven Einsatz eines Zahntechnikers. Hochmoderne Fräsmaschinen sind dafür im Einsatz und arbeiten schnell, präzise und effizient.  


Solche Maschinen werden vom Computer gesteuert und sind speziell für die Zahnmedizin hergestellt. Sie funktionieren ähnlich wie in der Metallverarbeitung, wo bestimmte geometrische Figuren durch die Späneentfernung vom Werkstück gestaltet werden.


Für die additive Fertigung von Zahnersatz und Co. kommen 3D-Drucker zum Einsatz. Hier wird das Wunschprodukt Schicht für Schicht aufgebaut. Jedes dieser Verfahren hat seine Vor- und Nachteile. Ein guter Zahnarzt wägt nach individueller Situation ab, was zu dir passt. Eines haben beide Optionen aber gemeinsam: Sie beschleunigen die Vorgänge und reduzieren menschliche Fehler!


Künstliche Intelligenz (KI)


Spätestens seit ChatGPT eine der am häufigsten runtergeladenen Apps ist, wissen wir alle irgendwie, was KI ist. Sie wird in vielen Bereichen immer mehr genutzt. Auch wenn dein Zahnarzt immer noch menschlich ist und du vermutlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht von einem Roboter behandelt wirst, hat KI in der Zahnmedizin Einzug gehalten. Die Systeme sind heute schon bei der Analyse von Röntgenbildern und der Sicherung von Diagnosen im Einsatz.


Sie helfen Zahnärzten dabei, Karies, Parodontitis und andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, um deine Zahngesundheit zu unterstützen. Je genauer die Diagnose, desto effizienter die Behandlung. In der Zukunft dürfen wir davon ausgehen, dass KI noch eine ganze Menge weiterer Aufgaben übernehmen wird.


Eine Möglichkeit wäre, dass die KI auf Basis deiner Daten das individuelle Risiko für Zahnerkrankungen ermittelt. So kann dein Zahnarzt auf dich abgestimmte Präventionsmaßnahmen und Behandlungen vorschlagen. Du rückst als Individuum stärker in den Mittelpunkt und wirst nicht nur nach dem sprichwörtlichen „Schema F“ behandelt.


Die moderne Zahntechnik kann wahnsinnig viel und die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende. Zahnersatz wird immer besser und individueller, wovon du in Sachen Funktionalität und Ästhetik profitierst. Außerdem sorgen automatisierte Fertigungsprozesse dafür, dass Kronen und Co. günstiger werden. Das ist für Menschen mit geringem Budget und ohne gute Zahnzusatzversicherung eine riesige Erleichterung.


Viele Behandlungen sind heute außerdem schmerzfrei möglich, was Ängste reduziert und die alten Geschichten von früher endlich überholt. Hast du bei all den Neuerungen und Möglichkeiten wirklich noch einen guten Grund, nicht zum Zahnarzt zu gehen? Wir raten dir: Schnapp dir dein Handy und ruf in der Praxis deines Vertrauens an. Deine Zähne und der Rest deines Körpers werden es dir danken.


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